Pressespiegel

«Eine der spezifischen Besonderheiten der Art Paris Art Fair besteht darin, dass ein Teil der Galerien gleichzeitig klassische Werke der grossen Meister und Arbeiten weniger bekannten Künstler ausstellen. Unter diesen Aushängeschildern der Messe befindet sich Silvan Faessler (Zug, Schweiz), der neben Fotografien des Amerikaners Bill Beckley und Drahtmobiles des Österreichers Knopp Ferro auch Papierarbeiten von Joan Miró und Sophie Taeuber-Arp, aber vor allem den Originalgips der „Pagodenfrucht“ (1949) von Hans Arp, angekündigt hat. Von letzterem wurde eine Auflage von drei Bronzen realisiert, von denen sich eine heute in der Tate Liverpool befindet, eine andere in der Armand Hammer Collection, dem heutigen Hammer Museum in Los Angeles.»

Frédéric Bonnet, Dans les allées d’Art Paris, in: Le Journal des Arts, 15.03.2015, S. 24.



«Die noch junge Genfer Kunstmesse steht unter einem guten Stern: Die Besucher kommen, die Sammler kommen, deshalb auch kommen die Galeristen, immer mehr von ihnen mit renommierten Namen.
(...) Silvan Faessler aus Zug zeigt in einem Teil seines Standes Licht und Landschaft gewidmete Fotografien des Engadiners Guido Baselgia. Sonst hat er auch Werke der Klassischen Moderne in seiner Koje, darunter ein Gemälde mit Maler und Modell von Picasso, das er für rund 2 Millionen Franken offeriert.»

Philipp Meier, Im Licht des White Cube. Die vierte Ausgabe der Art Genève überzeugt durch Grosszügigkeit, in: Neue Zürcher Zeitung, 31.01.2015, S. 53.



«Als vor zwei Jahren aus Genf zu vernehmen war, es gebe dort wieder eine Kunstmesse, war Skepsis angebracht. Etlichen Versuchen, in der Rhonestadt, genauer im Palexpo-Komplex weit draussen beim Flughafen, eine internationale Kunstmesse zu lancieren, war das Glück nicht hold. Thomas Hug und Simon Lamunière, dem langjährigen Kurator der Art Unlimited in Basel, gelang es aber schliesslich, die Genfer Galerien sowie namhafte internationale Marktteilnehmer hinter sich zu scharen. Und spätestens mit der nunmehr dritten Ausgabe ist auch der Röstigraben überwunden. Nicht nur namhafte Zürcher Galerien markieren in Genf Präsenz, auch Deutschschweizer Sammler und Kunstinteressierte pilgern dieses Jahr in Scharen an den Lac Léman.
(…) Auf rare Papierarbeiten der klassischen Moderne trifft man bei Silvan Faessler aus Zug: Eine dichte Bleistiftzeichnung Fernand Légers von 1922 – ein veritables Sammlerstück – ist hier 200'000 Euro teuer.»

Philipp Meier, Genf hat wieder eine Kunstmesse. Die dritte artgenève überzeugt durch Qualität und internationale Beteiligung, in: Neue Zürcher Zeitung, 01.02.2014, S. 57.



«So stösst man hier immer wieder auf echte Entdeckungen, kann Werke lokaler und regionaler Künstler sehen und kaufen und findet stets auch Arbeiten bekannter Namen zu weit moderateren Preisen als auf den grossen Messen. Zum Beispiel in der «Engadiner Ecke» der Koje von Silvan Faessler aus Zug, wo eine Bleistiftzeichnung Alberto Giacomettis für 120 000 Franken zu haben ist. Vor ihr steht am Boden eine aus zwei Davoser Schlitten gemachte, wunderbar leicht wirkende und zugleich witzige Sitzbank (8 000 Franken) von Rolf Sachs, dem Sohn von Gunter Sachs. Dahinter findet sich eine Wandskulptur des grossen Not Vital.

Eine kleine Sensation am selben Stand sind zwei Gemälde des abstrakten Expressionisten Hugo Weber, der seinerzeit in New York sein Künstlerglück versuchte. Hätte dieser zu Unrecht etwas in Vergessenheit geratene Schweizer Meister der Nachkriegskunst einen amerikanischen Namen, würden die Preise für seine beiden wunderbaren Bilder aus den sechziger Jahren (65 000 und 100 000 Franken) locker eine Null mehr aufweisen.»

Philipp Meier, Zweite Liga ist erste Liga. Zürcher Kunstmessefieber: Die Kunst Zürich in Oerlikon zum 20. Mal, in: Neue Zürcher Zeitung, 31. Oktober 2013, S. 19.



«Der Fotograf Guido Baselgia hat diesen Sommer aus dem Flugzeug heraus das Gotthardmassiv abgelichtet. Entstanden sind erhabene und faszinierende Naturbilder. Je näher man diese felsig zerklüftete, teilweise mit Schnee bedeckte Bergwelt heranzoomt, desto mythischer wirkt sie (Galerie Silvan Faessler, Zug). Diese und andere Werke sind an Zürichs grösster Kunstmesse zu sehen.»

Agenda: Kunst 13, in: Tages-Anzeiger, 1. November 2013, S. 21.



«Für Kenner noch interessanter sind die Auftritte einheimischer Galerien. Zu den bedeutendsten zählen die Genfer Galerie Blondeau & Cie, die Zuger Galerie Silvan Faessler Fine Art und die Zürcher Galerien Lullin + Ferrari sowie Scheublein Fine Art.»

Christian von Faber-Castell, Genf holt auf. Kunstmesse Artgenève, in: Finanz und Wirtschaft, 2.2.2013.